Stuttgart-Weilimdorf | HBI Frauen: Handball am Limit oder das verlorene Meisterstück

HBI Frauen: Handball am Limit oder das verlorene Meisterstück

Sonntag, 24.04.2005, 10:30

Am Samstag abend erfolgte die letzte Aufführung des Meisterstücks mit den Interpretationen des Regisseurs Hermann (Männe) Knödler und einer seiner während der Saison erfolgreichen grandiosen Starbesetzungen. Dabei hatte der Regisseur mit unglaublicher Energie, Animationstechnik und Training die Crew bisher auf den Erfolgskurs gebracht.

Es wirkten mit:

Männliche Hauptrolle: der Ball

Weibliche Hauptrollen:

Sandra Schiller und Yvonne Henrich (Tor)

Eva Todten, Ana Simic, Silke Sendler (3), Claudia Müller, Marion Stuwe (2), Lydia Gref (4), Andrea Ruske(1), Andrea Stilz (1), Corinna Freudenthaler, Meri-Lena Glaser (1)

Weibliche Nebenrollen: EK Winnenden

Dirigent : Schiedsrichter

Spezial Guests: Fans und Zuschauer

Beim 1. Angriff von EK Winnenden gingen die Gäste erst mal mit 0:1 in Führung. Postwendend wurde mit einem 1:1 von Andrea Ruske geantwortet. Bereits nach wenigen Minuten wurde auch klar, dass die zugedachten weiblichen Nebenrollen vor nichts zurückschrecken um sich in den Vordergrund zu spielen. Die Gäste spielten mit einer ungewohnten Härte aber die Mannschaft ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und versuchte ihr Spiel zu machen.

Dabei wurde es eine durchwachsene Mischung aus Slow-Handball und Krimi. Aber auch Highlights waren zu erkennen, z. B. in der 7 Minute als ein Siebenmeter von Sandra Schiller gehalten wurde. Nach dem 1:2 konnte in der 11. Minute Andrea Stilz auf ein 2:2 ausgleichen. Das nächste Tor fiel dann erst wieder in der 16. Minute zugunsten der Hbi durch einen Siebenmeter von Marion Stuwe. Im Gegenzug mussten die Damen aber den Ausgleich auch durch einen Siebenmeter zum 3:3 hinnehmen. Dann erfolge eine klassische Doppelkombination mit erfolgreichem Abschluss durch Lydia Gref und beim nächsten Angriff dann ein Lehrbuchmässiges Anspiel an den Kreis zu Silke Sendler und die Mannschaft führte erstmalig mit 2 Tore 5:3. Zu verschenken hatten die Gäste nichts und so folgte ein Schlagabtausch zum 5:4 ; 6:4: 6:5. In der 26.Minute wurde ein Siebenmeter vergeben, aber kurz darauf konnte durch einen Tempogegenstoß die Mannschaft wieder auf 2 Tore davonziehen. Das die Gäste den Sieg wollten zeigte das sie sich in der 27. und 29. Minute bei zwei weitern Zeitstrafen. Die Mannschaft konnte diese Überzahl aber nicht nützen und so trennten sich die Teams mit 7:5 für die Hbi Damen in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff hieß es dann durch Lydia Gref 8:5. Kurz darauf verkürzte EK Winnenden auf 8.6. In der 34. Minute kassierten dann die Hbi Damen die erste Zeitstrafe. Eine weitere Zeitstrafe für die Gäste konnten die Hbi Damen wieder nicht nutzen, dafür schafften die Gäste in der 40.Minute den Ausgleich zum 8:8. Eine Führung für EK Winnenden konnte Yvonne Henrich in der 41. Minute durch einen gehaltenen Siebenmeter noch verhindern. Aber in der 42. Minute fiel dann das 8:9. Trotz das die Hbi Damen aufgrund Zeitstrafen nur zu 4. auf dem Feld standen erfolgte durch Silke Sendler der Ausgleich. Und in der 45. Minute konnte Meri-Lena Glaser dann zum 10:9 und kurz darauf durch Lydia Gref sogar wieder ein 2 Torevorsprung mit 11:9 hergestellt werden.

Ein Nachschuss beim Siebenmeter nutzen die Gäste zum 11:10. In der 53. Minute durfte dann Eva Todten bei ihrer 3.Zeitstrafe das Spielfeld vorzeitig verlassen und der Siebenmeter war dann der Ausgleich zum 11:11. Bis dato war der Ausgang des Spiels vollkommen offen. Was nun folgte ist nicht ganz nachzuvollziehen, war es die ungewohnte Härte der Gegner oder die Entscheidungen des Schiedsrichters der die Damen aus dem Konzept brachten, auf jeden Fall wollte vorne nichts mehr gelingen, während Winnenden ihre Chancen nutzen. Schwärzer ging es nicht mehr. In der 54. Minute zum 11:12, in der 56. Minute beim Siebenmeter zum 11:13 und in der 59. Minute das 11:14. Der Siebenmeter kurz vor Ende der Spielzeit für die Hbi zum 12:14 von Silke Sendler war da nur noch Ergebniskorrektur.

Es war auf jeden Fall ein Spiel voller beklemmender Dramatik und Aktionssequenzen. Dabei war es eine nicht ganz so gelungene Inszenierung des Themas: wer hat den Ball und wohin damit? Gute Haltungsnoten kann für das ganze Stück nicht gegeben werden und auch an manchen Stellen fehlte der Zusammenhang. In denen zwar alle Darsteller ihr bestes gegeben haben, aber einfach nicht mehr drin war. Überzeugen konnten vor allem Sandra Schiller und Yvonne Henrich mit Ihrer Darbietung im Tor bei 5 gehaltenen Siebenmetern. Für den Regisseur Hermann (Männe) Knödler war es das letzte Stück auf der Weltbühne Weilimdorf/Feuerbach. Er wird sich ab nächste Saison in einem neuen Umfeld bewegen. Auch einige Darsteller werden sich von dem Starensemble verabschieden. Wir wünschen allen alles Gute und viel Erfolg.

Jugend Hbi Weilimdorf – Feuerbach

Start der Jugend-Qualifikationen für die Saison 2005/2006

Am Samstag den 23.04.2005 fanden die ersten Spiele für die männliche B-Jugend statt. Dabei durfte die Hbi W/F als Gastgeber die Mannschaften in der Hugo-Kunzi-Halle empfangen.

Die Qualifikationen werden dabei in Turnierform ausgetragen.

Zu Gast waren der VFL Waiblingen, HSC Schmiden/Oeffingen und der TV Bittenfeld.

Das 1. Spiel gegen den VFL Waiblingen endete 14:14 unentschieden. Dabei verlor die Mannschaft in den letzten 2 Minuten einen wichtigen Punkt, als das Team beim Stand von 14:11 noch 3 Tore kassierte.

Beim 2. Spiel gegen den HSC Schmiden/Oeffingen konnte die Mannschaft den Vorsprung bis zum Ende retten und gewann glücklich mit einem Tor 13:12.

Beim letzten Spiel gegen den TV Bittenfeld schien 3 Minuten vor Schluss bei einem Stand von 18:14 für die Hbi bereits alles gelaufen zu sein, aber durch Unkonzentriertheit und Hektik wurde der 4 Tore Vorsprung leichtsinnig verspielt und das Spiel endete 18:18.

Dabei war vor allem die Chancenauswertung in allen 3 Spielen die doch sehr zu wünschen übrig ließ. Wäre hier die Mannschaft konzentrierter gewesen, wäre hier mehr drin gewesen.

Die Mannschaft hat damit an dem heutigen Tag den 2. Platz erreicht und muss nun am 8.Mai nach Geradstetten (Remshalden) zur weiteren Qualifikation. Das erste Spiel wird dort um 12.40 Uhr bestritten.

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